Erfolgsfaktor Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit wird zum Erfolgsfaktor
Eine wachsende Zahl vor allem institutioneller Investoren berücksichtigt bei der Kapitalanlage Nachhaltigkeitskriterien. Die Nachhaltigkeitsdebatte hat in den vergangenen Monaten mit dem von der EU-Kommission verabschiedeten „Action Plan on Sustainable Finance“ weiter an Dynamik gewonnen.
Aus Sicht des Risikomanagements kann die Integration von Nachhaltigkeits- bzw. ESG-Kriterien (Environment, Social, Governance) erhebliche Vorteile bringen. Denn die klassische Fundamentalanalyse mit einem Fokus auf Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung reicht allein nicht mehr aus, um alle Risiken im Portfolio mess- und steuerbar zu machen. Wer ESG-Kriterien in den Investmentprozess integriert, führt damit in erster Linie einen zusätzlichen Risikomanagementfilter ein.
Dabei geht es um Risiken, die durch die Betrachtung von ESG-Kriterien frühzeitig erkannt oder im konstruktiv-kritischen Unternehmensdialog abgestellt werden können. Konkret gemeint sind damit Klage-, Regulierungs-, Reputations- und Eventrisiken sowie Technologierisiken. Von jeder dieser Risikoklassen geht eine potenzielle Bedrohung für das Portfolio aus. Es ist daher nicht nur für nachhaltig ausgerichtete Investoren von größtem Interesse, ESG-Kriterien in das Risikomanagement zu integrieren.
Das Thema Nachhaltigkeit, bei dem Union Investment über mehr als 20 Jahre Erfahrung verfügt, ist inzwischen tief in den Investmentprozess der Fondsgesellschaft eingebettet. Das Volumen an nachhaltig gemanagten Fonds beläuft sich bei Union Investment auf mehr als 42 Milliarden Euro.
Maria Löwenbrück, Managing Director Union Investment Luxemburg



